
Wer Piranesis Stiche betrachtet, erkennt darin das heutige Rom kaum wieder. Schon mit dem Aufstieg zur italienischen Hauptstadt 1870 verändert sich Roms Gesicht stark, weil ausgedehnte Wohnviertel entstehen, und die Städtebauprojekte des Faschismus stellen die Ewige Stadt vollends auf den Kopf. Bauten wie der Justizpalast von 1911, das im gleichen Jahr vollendete Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. oder der Palast der Arbeit von 1938, die einst für hitzige Polemiken sorgten, sind jedoch heute aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Rom entdecken
(Fußgänger,Öffentliche Verkehrsmittel)